Bauspenglerei Lobnik AG

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Berufsprofil

Der Spengler oder die Spenglerin gilt als Künstler bzw. Künstlerin unter den Handwerkern. Darum ist in diesem Beruf neben technischem Verständnis und Freude an verschiedenen Metallen auch gestalterisches Können gefragt.
Als Spengler/-in sorgt man nicht nur dafür, dass Gebäude durch Rinnen, Blech- und Fassadenbekleidungen, durch Abdeckungen oder Blitzschutzanlagen wetterfest und dauerhaft gemacht werden, sondern man ist auch für deren optischen Eindruck mitverantwortlich.
Denn wir stellen Gegenstände für Industrie und Gewerbe her, führen diverse Reparaturarbeiten aus oder fertigen auch kunstgewerbliche Gegenstände wie Turmspitzen und dekorative Verkleidungen an.
Dies kann man an vielen historischen und auch an modernen Bauten erkennen.
Damit es überhaupt so weit kommt, müssen zuerst die einzelnen Werkstücke in der Werkstatt produziert werden, denn unsere Arbeit findet nicht nur im Freien statt.
Wir verwendet dazu Bleche aus verschiedenen Materialien und Kunststoffen, wobei moderne Maschinen diese Arbeiten unterstützen.
Trotz dieser Hilfsmittel sind manuelle Tätigkeiten nach wie vor notwendig, da viele Details nur von Hand gefertigt werden können.
So werden rein manuelle Verformungs- und Verbindungstechniken oft angewendet.
Nach der Vorbereitung der Stücke werden diese dann auf der Baustelle montiert.
Dort arbeitet der/die Spengler/-in teils selbstständig, teils in kleineren Teams oder zusammen mit Handwerkern aus anderen Baubranchen.

 

Der Spengler kann auf eine lange berufliche Tradition zurückblicken.

Seine Vorgänger, die Flaschner, Klampferer und Spangler beschäftigten sich mit der Herstellung von Haushaltsgeräten, Rüstungen und Spangen (für Haare und Kleider). Nach dieser Tätigkeit erhielt der Spengler seinen heutigen Namen.

Als Weißblechverarbeiter verfeinerte er bereits seinen Rohstoff. Eisen wurde Zinn beigemengt, um somit größere Haltbarkeit zu erzielen.

Da die Rüstungen mit der Erfindung des Schiesspulvers keinerlei Schutz mehr boten verschwanden diese vom Markt. Somit verlor der Spengler sein Hauptbetätigungsfeld. Sie verlagerten ihre Arbeit auf neue Bereiche, wie zum Beispiel Wasserspeier, und bewahrten so das Gewerbe des "Spenglers" vor dem Aussterben.

Und auf der Suche nach immer wieder neuen Absatzmärkten ist die Zunft der Spengler wohl irgendwann auf die Dächer gestossen.


Heute ist der Spengler in der modernen Architektur nicht mehr wegzudenken.